Biogaspark Lauchhammer feierlich eingeweiht:
Der Biogas-Fonds MB ÖkoEnergie Privat-Fonds Nr. 1 GmbH & Co. KG feiert die gelungene Inbetriebnahme seines Investitionsvorhabens.
Nach über drei Jahren Vorbereitung und genau einem Jahr reiner Bauzeit war es am 5. Juli 2008 so weit: der Biogaspark Lauchhammer wurde mit einem großen Fest feierlich eingeweiht.
Über 120 geladene Gäste erlebten bei strahlendem Sonnenschein einen gelungenen Nachmittag, der von Freude und Stolz über das Erreichte und Zuversicht für die künftige Entwicklung geprägt war.
Neben den Mitarbeitern von Markus Bernhard Energien / MB ÖkoProjekt GmbH & Co. KG waren Mitarbeiter Leitende fast aller am Bau mitwirkenden Firmen anwesend.
Besonders zufrieden zeigten sich auch die Fondsanleger der MB ÖkoEnergie Privat-Fonds Nr. 1 GmbH & Co. KGdie sich als Miteigentümer des Biogasparknun auf gute Erträge freuen dürfen.
Zu Beginn des Festes erteilte Frau Pfarrerin Wiesner dem Biogaspark den kirchlichen Segen.
In Ihrem Grußwort betonte die Bürgermeisterin der Stadt Lauchhammer, Frau Mühlpforte, die Bedeutung der Energien für Stadt und Region und hob besonderes die positiven Wirkungen solcher Investitionsvorhaben hervor.
Manfred Gegner freute sich als Präsidiumsmitglied des Fachverbandes Biogas über ein weiteres gelungenes Beispiel überregionaler Zusammenarbeit Projektentwicklern, Investoren und regionalen Betrieben.
Am Ende seiner bewusst kurz gehaltenen Festrede, in der er die Entwicklung des Vorhabens von seinem ersten Kontakt zu den Partnern am Standort, den Brüdern Benning, über eine ereignisreiche Planungs-, Genehmigungs- und Bauphase Revue passieren ließ, eröffnete Markus Bernhard das Buffet und lud alle anwesende Gäste zu geführten Rundgängen über den Biogaspark ein.
Die erste Gruppe mit Bürgermeisterin Mühlpforte und Stadtverordnetender Stadt Lauchhammer führte Markus Bernhard persönlich durch den Biogasparkund erläuterte ihn ausführlich.
Der Biogaspark Lauchhammer stellt mit seinen zwei baugleichen, technisch identischen Biogasanlagen den aktuellen Stand für Bau und Betrieb effizienter Biogasanlagen dar.
Mit den jeweils zwei mal 2.500 cbm Fermentervolumen plus je 3.500 cbm Gärrestelager, selbstverständlich mit Gasdächern in die Verwertung integriert haben diese beiden Anlagen „leichtes Spiel“ bei der Befeuerung ihres jeweiligen 716 kWel starken BHKWs. Es sind noch erhebliche Leistungsreserven vorhanden, die Erweiterung um ein zusätzliches BHKW mit 350 kWel je Anlagenlinie ist bereits in Vorbereitung. Die installierte elektrische Leistung im Biogaspark wird dann über 2,1 MWel betragen.
Auch die effiziente Nutzung der erzeugten Wärme ist technisch und ökonomisch vorbereitet.
Die Festgäste konnten sich an der vorab installierten Demonstrationsanlage ein Bild davon machen, wie die Trocknungsanlage funktionieren wird.
Eine direkt am Biogaspark angrenzende Trocknungsanlage, die alle Arten schüttfähiger Güter, aber auch Gärrest und sogar Klärschlamm verarbeiten kann, ist mit einer Trocknungsleistung von 1,5 MW vorgesehen.
Damit wird die gesamte verfügbare Abwärme aller BHKWs verwertet. Denn einen gewissen Anteil benötigen die Biogasanlagen zur Beheizung ihrer Fermenter und auch der landwirtschaftliche Betrieb Benning bezieht künftig Nutzwärme aus dem Biogaspark.
Zum Abschluss der Feier waren sich die Gäste einig: ein wichtiger Schritt ist getan, aber die künftige Entwicklung bleibt interessant und lässt weitere Herausforderungen erwarten.

